Die Entwicklung der Hock-Methode

Ende der 90er Jahre besuchte ich ein Seminar von Dieter Dorn. Auf meine Frage, woher eine Beinlängendifferenz kommt, antwortete Dorn: „Von einem subluxierten Hüftgelenk, entstanden durch häufiges Sitzen mit übereinandergeschlagenen Beinen.“ Ich sagte zu Dorn, dass dies nicht möglich sei. Er wiederum sagte zu mir, „wenn du es nicht glauben willst, dann kannst du gehen.“ Da bin ich gegangen.“

Seither forsche ich, was wirklich ursächlich für einen Beckenschiefstand ist und wie ein solcher Beckenschiefstand sicher und schnell zu befunden und zu diagnostizieren ist.
17 Jahre ist es her, dass ich damit begann, in einer radiologischen Praxis im Schwarzwald Beweise zu finden. Ich habe über 350 Patienten befundet, deren Becken geröntgt werden sollte; bei keinem dieser Patienten war trotz Beinlängendifferenzen ein subluxiertes Hüftgelenk zu sehen. Ich konnte mit dieser Studie belegen, dass sich ein Hüftkopf, außer bei schwersten Stürzen z.B. bei einem Motorradunfall, nicht aus der Pfanne herauszieht.

In der Anatomie der Universität München dufte ich weiter forschen, in mein Blickfeld waren nun auch verstärkt die Iliosacralgelenke gerückt. Aus diesen Forschungsergebnissen hat sich unter anderem die jetzige Hock-Methode entwickelt. Diese wird in Zusammenarbeit mit den Lehrtherapeuten und meinen Praxiserfahrungen stetig verfeinert und weiterentwickelt.

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